Zinn verkaufen

  • Wer sein Zinn verkaufen will, stellt sich natürlich die Frage, wie das am besten geht. Dabei muss man nur wenige Schritte befolgen ...
  • mehr zum Thema ⇒ Zinn verkaufen

Zinn Ankauf

  • Nach dem Eingang des Zinns wird dieses der Materialprüfung unterzogen, um den Zinngehalt herauszufinden. Dieser ist die Grundlage zur Berechnung des Zinn Ankaufspreises ...
  • mehr zum Thema ⇒ Zinn Ankauf

Zinn erkennen

Wie erkenne ich Zinn?

Wer in einer alten Erbschaft Geschirr, Teller, Krüge und Co. entdeckt, von denen er meint, es könne sich um Zinngeschirr handeln, möchte natürlich wissen, wie er dieses eindeutig erkennen kann. Zunächst sollten hier die mechanischen Eigenschaften berücksichtigt werden. Zahllose Gebrauchsgegenstände aus Zinn, wie Krüge, Kerzenleuchter, Löffel oder Becher, lassen sich mit einigem Kraftaufwand verformen. Grundsätzlich sind Zinngegenstände durch einen silbrig-weißen Glanz gekennzeichnet. Allerdings kann es im Laufe der Zeit auch zur natürlichen Oxidation kommen, so dass andere Farbgebungen auftreten. Hinzu kommt, dass die Oberfläche mitunter behandelt wurde, was ebenfalls farbliche Veränderungen der Zinngegenstände mit sich brachte. Nicht ganz einfach ist die Unterscheidung zwischen Zinn und Blei, da sich beide ähnlich sehen. Allerdings sind Gegenstände aus Blei meist schwerer, lassen sich dafür aber leichter verformen.

Als einfachste Probe für die Bestimmung des Materials gilt es, einen Zinnteller zum Beispiel auf eine scharfe Ecke aufzuschlagen. Handelt es sich um Blei, so reißt der Teller. Besteht er aus Zink, federt er. Und wenn er tatsächlich aus Zinn gefertigt wurde, bildet sich eine Beule.

Der Zinnanteil ist entscheidend

Beim Verkauf von Zinngegenständen ist auch der Zinnanteil entscheidend, denn die meisten Objekte aus Zinn sind eben nicht aus reinem Zinn. Ihnen wurde oft Blei zugegeben, weil damit die Gießfähigkeit von Zinn verbessert wurde. Allerdings ging und geht man davon aus, dass sich Blei im Laufe der Zeit aus der Legierung löst.

Dadurch waren zu hohe Bleianteile nicht geeignet, um das Geschirr in Verbindung mit Lebensmitteln zu nutzen. Es wurde dementsprechend ein Reinheitsgebot verabschiedet, das besagte, dass Zinngegenstände, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, nicht weniger als 95 Prozent Zinn enthalten dürfen. Übrigens: Bei modernen Zinnobjekten wurde der Bleianteil ganz weggelassen und durch andere Metalle ersetzt. Werden heute Zinngeschirre hergestellt, dürfen sie gesetzlich gar keinen Bleianteil mehr enthalten.

Die Höhe des Zinnanteils ist dabei beim Verkauf entscheidend, da anhand dessen der Wert bestimmt wird. Je höher also der Zinnanteil, desto bessere Preise können für Zinngegenstände erzielt werden.

Wie der Zinnanteil bestimmt werden kann

Der Zinnanteil wird heute mittels moderner Geräte durchgeführt. Meist handelt es sich um Röntgen-Fluoreszenz-Analyse-Geräte. Eine Probe wird in die Geräte eingeführt und mit Ionenstrahlen angeregt. Das ist auch die Besonderheit dieser Geräte, sie werden zwar mit dem Namen Röntgen versehen, enthalten aber keine radioaktive Strahlung. Dadurch wird es möglich, den Zinnanteil in der Probe zu ermitteln, ohne diese zerstören zu müssen.

Ein Anhaltspunkt für den Zinnanteil können auch die Zinnmarken sein. Eine solche Zinnpunze kann zum Beispiel Aufschriften, wie Rein- oder Feinzinn, Echtes Zinn oder bleifreies Zinn enthalten. Allerdings gab es hierfür keine einheitlichen Normen und Regelungen. Die meisten Zinnzünfte haben ein Reinheitsgebot verabschiedet, das aber nur für ihren Geltungsbereich Anwendung fand. So können im Feinzinn acht Teile Zinn und ein Teil Blei aber auch zwölf Teile Zinn und ein Teil Blei enthalten sein.

Ebenfalls können die Engelsstempel nicht eindeutig Aufschluss darüber geben, ob es sich um hochwertige Zinnwaren handelt oder nicht, da in der Vergangenheit oft Schindluder damit betrieben wurde. Auch vergleichsweise unreines Zinn kam so zu einem Engelsstempel.

Sie haben Fragen zur Zinnerkennung:

Gerne beraten wir sie hierzu.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf über das ⇒ Kontaktfomular

oder kontaktieren Sie einfach unsere Service-Hotline unter der Nummer 02383 – 613 47 51. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen hier montags bis freitags jeweils von 09:00 bis 17:00 zur Verfügung.

Zinn Wissen

  • Symbol: Sn
    Schmelzpunkt: 231,9 °C
    Elektronenkonfiguration:
    Kr 4d10 5s2 5p2
    CAS-Nummer: 7440-31-5
    Ordnungszahl: 50
    Entdeckungsdatum: 3500 v. Chr.
    Atommasse: 118,71 u

Zinn Preis
Zinn Ankauf
Zinn verkaufen